Butterfly - Fluch oder Segen?

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shoggun
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Butterfly - Fluch oder Segen?

Beitragvon shoggun » Mo 18. Apr 2016, 10:25

Eine weitere Episode aus dem Leben eines Settingerfahrenen Elektrofliegers...
Dieses Mal musste ein Mistral dran glauben.

Aber ,Aber ,dann passierte es . Im Landeanflug wurde die Piste plötzlich zu kurz ,das Ding hat einen
wahnsinnig langen Gleitwinkel .
Ich wollte in ca. 40 cm Höhe nochmal durchstarten und habe den Motor eingeschaltet .
Das Modell legte sich durch das Gegendrehmoment des Antriebs leicht nach links .
Gleichzeitig hatte ich von rechts noch etwas Seitenwind .
Ja und dann legte sich das Modell schön auf die linke Seite und fädelte mit der linken Fläche ein .
Ergebniss ,ein Dreher und ein Bruch im Rumpf hinten und vorn .


Hach, was für ein Pech aber auch... Das der Gleitwinkel gut, bzw. die Landung zu hoch angesetzt wurde merkt man natürlich erst 40cm über dem Boden, und da kann man beim besten Willen nicht mehr reagieren!! :o

Allerdings wird im gleichen Posting noch erwähnt, dass das Butterfly zu stark wirkt:

Zum Modell kann ich aus meiner Sicht sagen die 80 ° Position bei den W-Klappen ist
zu viel . Das Modell sackt bei diesem Ausschlag wie ein Stein ( 6 kg ) durch . 50 - 60 Grad werde ich testen.
Das Modell kommt schön runter aber in einem flacheren Winkel .


Also doch kein guter Gleitwinkel, fällt wie ein Stein, daher muss der Gleitwinkel verbessert werden, sonst geraten die Landungen viel zu kurz.. oder so?!

Aber der mann hat Erfahrung und lässt sich nicht kleinkriegen, das merkt man bei dieser Aussage:

Wenn ich den neuen Rumpf habe werde ich neue Landeverfahren testen .
Z.B. alle Klappen hoch und Tiefe dazu . Mal sehen .


Top! Endlich hat jemand das richtige Landesetting für eine 6-Klappen Fläche gefunden.

Quelle: http://www.rc-network.de/forum/showthre ... (Windwings)/page11
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Re: Butterfly - Fluch oder Segen?

Beitragvon FMO+ » Mo 18. Apr 2016, 17:00

Die Gleitzahl ist eben 1 : Stein :mrgreen:

Der zuletzt angedrohte Versuch erzeugt `türlich einen Ansatz zum Aussenlooping bis zur Planetenoberfläche 8-)
So kann er nicht mehr überzogen wegdriften :!: Genial!
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.

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coolmove
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Re: Butterfly - Fluch oder Segen?

Beitragvon coolmove » Do 15. Sep 2016, 14:56

Gerade noch gut gegangen. Nordwind, nicht ganz voller Akku und fehlerhafte Klappensettings verhindern in letzter Sekunde den Erstflug.
Vielleicht wäre es angebracht in diesem frühen Stadium schon die ersten Ersatzteile für das Modell zu bestellen. Ganz ohne Schäden wird der "Maiden" vermutlich nicht ablaufen
Hallo Gert, zwar als Nachzügler, dafür umso herzlicher ist mein Glückwunsch zum gelungenen Erstflug. Ich war eine Woche in der SChweiz bei meinem Sohn und bin erst
gestern abend zurückgekommen. Ich will nochmal die Klappennullstellungen, sowie die Thermikstellungen exakt einstellen, dann den Akku nachladen. Dann kanns losgehen.
Bin sehr gespannt. Wie groß ist dein voller WK Ausschlag beim Landen? Ich habe jetzt 70° eingestellt. Sollte eigentlich reichen. SP ist erstmal bei 102 mm.
Gewicht 6,2 kg.
Aber jetzt kommt ja erstmal schlechtes Wetter....

Schlechtes Wetter mit Nordwind -- und der ist auf unserem Platz - zumal für Erstflüge - ein nogo.

Quelle: http://www.rc-network.de/forum/showthre ... (Windwings)/page21
50m unterhalb der Bussarde in den Schlauch eingestiegen,Thermikstellung und das Vario "dididididididididididididi

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Re: Butterfly - Fluch oder Segen?

Beitragvon coolmove » Do 15. Sep 2016, 17:14

Hallo Nick, danke für die guten Tips. Über 70° zu gehen, traue ich mich nicht so. Die WK Servos jammern schon bei 70° "herzerweichend" und bei 80° ist mir neulich schon eines
abgeraucht, was ein ausgefrästes und neu eingesetztes Ruderhorn zur Folge hatte. (Dabei hatte ich nix gefunden, wo die Anlenkung angeschlagen haben könnte).
Bei der Tiefenruderzumischung bin ich voll deiner Meinung. Ich habe jetzt mal 20% eingestellt. (Wieviel das in mm an der Leitwerksendkante ist, habe ich nicht
nachgemessen, werde ich aber noch tun. (Herr Etzler meinte höchstens 15% seien nötig). Wie auch immer, ich kann diesen Mischer während des Fluges verändern und ich stelle das schon immer so, daß eine gewisse Bahnneigung das Ergebnis ist. Es gibt nix hässlicheres, als wenn beim setzen des Butterfly die Nase in den Himmel geht.

Quelle: http://www.rc-network.de/forum/showthre ... (Windwings)?p=4149559&viewfull=1#post4149559

Man muss sehr viel Mut haben um über 70 Grad zu gehen!
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Re: Butterfly - Fluch oder Segen?

Beitragvon Kern » Do 15. Sep 2016, 22:08

Mich faziniert die 15% Angabe.
15% von was? 15% des Servowegs, bei welcher Hebelverhältnis, welchem Servo, bei welchem Luftdruck oder Mondphase? Egal... Herr Etzler muss es ja wissen. :roll:
No brain. No headache.

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Re: Butterfly - Fluch oder Segen?

Beitragvon shoggun » Fr 16. Sep 2016, 06:44

15% von 100% natürlich... :roll:
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Re: Butterfly - Fluch oder Segen?

Beitragvon coolmove » So 25. Sep 2016, 17:30

Beim umschalten in die Speedphase ver8facht sich die Geschwindigkeit! Äußerste Vorsicht und nur bei bester Sicht und großer Höhe testen!
Mein Mistral hatte heute seinen Erstflug. Und was das Wichtigste ist, die anschließende Landung war butterweich und richtig schön.
Ich bin einfach happy. Allerdings habe ich den gesamten Flug in Thermikstellung gemacht, weil ich mich an die Speedstellung nicht herangetraut habe.

Quelle: http://www.rc-network.de/forum/showthre ... (Windwings)?p=4156238&viewfull=1#post4156238
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Re: Butterfly - Fluch oder Segen?

Beitragvon shoggun » Mo 26. Sep 2016, 15:00

Kern hat geschrieben:Mich faziniert die 15% Angabe.


Die Frage, wieviele % es denn nun sein müssen, ist wohl noch nicht endgültig geklärt:

Die Tiefenruderzumischung aufs Butterfly hatte ich auf 25% eingestellt (entgegen der Empfehlung von 10 - 15% von H. Etzler)...
...Diese Tiefenruderzumischung erwies sich als entschieden zu wenig. So aktivierte ich meinen Digisteller und drehte nach. Drei oder vier mal war das notwendig, bis der Flieger brav die Nase etwas unten ließ. Nach der Landung schaute ich nach
und ich war bei 69% gelandet.


Quelle: http://www.rc-network.de/forum/showthre ... (Windwings)?p=4156238&viewfull=1#post4156238

Mal abgesehen davon, dass der gute Mann warscheinlich viel zu lange Servohebel verwendet und den Weg einfach elektronisch reduziert hat, sieht man hier wieder eindrücklich, wie zuverlässig diese Angaben sind... :roll:
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